1.5.1970 - Die Gründung
Frank Schulze hatte bereits als 5jähriger eine Vision, eine Art weltweiten Rundfunk- und TV-Sender zu gründen, der interaktiv die Menschen verbindet. Sein Projekt bekam etwas später den Namen KCW. Der Name setzt sich zusammen aus dem Künstlernamen des Gründers (Knarf), dem Namen des ersten 'Büros' (My home is my castle) und der Vision der weltweiten Erreichbarkeit.
1.1.1977 - Erstausgabe der 'Charts of the Harz'
Der erste Sitz des KCW lag in Bad Harzburg am Harz. Das war der Grund für die Benennung der hauseigenen Musik-Hitparade. Der Grundgedanke dabei: Musikfreunde aus aller Welt sollen wöchentlich eine unabhängige Hitliste erstellen, in denen sich international erfolgreiche Titel und gute neue Musik aus Deutschland platzieren. Jährlich entstehen 50 Ausgaben. Mittlerweile existiert die Charts seit 30 Jahren mit 1500 Hitparaden. Sie wurden in diversen Printmedien veröffentlicht und später im Internet. Zum 20jährigen Geburtstag entstand ein Statistikbuch.
1.8.1978 - Einstieg in die Printmedien
Der KCW steigt ins Mediengeschäft ein. Das 'Harzburger Kicherblatt' war ein hauseigenes Blatt, das in Bad Harzburg vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt war. Neben Unterhaltung bot die Zeitschrift die legendäre unzensierte Lehrer-Bewertung. Daher waren auch Lehrer interessierte Leser. Frank Schulze hat zudem mit Mark-Steffen Göwecke die Zeitschriften 'Bunt gemixt' und 'Äh...' geleitet und war zudem einer der Redakteure der Schülerzeitung 'Profil'.
1.1.1981 - Popworld-Charts bestimmen 'Hitparadenstürmer'
Der KCW begann damit, wöchentlich die Musikcharts aus aller Welt abzufragen und gebündelt in der neuen Zeitschrift 'Hitparadenstürmer' zu veröffentlichen. Später kamen Rundfunkhitparaden und private Charts hinzu. Im Mittelpunkt stand die Gesamthitparade, die mit einem Wertungsschlüssel berechnet wurde. Aus dem Fachmagazin wurde 1986 eine frei verkäufliche Zeitschrift, die deutschlandweit ihre Freunde fand.
1988 wurde die Zeitschrift vom Bremer Gerd Castendiek übernommen. Später war u.a. Kerstin Lindwedel die Herausgeberin. Inzwischen hat der 'HS' den Weg ins Internet gefunden und wurde als E-Mail an Interessenten von Kevin Behrendt vertrieben. Die Gesamtcharts wird mittlerweile nur noch durch Privatcharts berechnet. Die weltweiten Popcharts werden seit 1996 auf den KCW-Seiten veröffentlicht, seit 2007 auf www.world-charts.de. Der HS ist zurückgekehrt.
24.12.1982 - Start der Computer-Ära im KCW
Mit der Heimcomputer-Welle und den ersten PCs für den Haushalt hat sich das Themengebiet vom KCW und Frank Schulze richtungsweisend erweitert. Er lernte sich in die Programmierung diverser Sprachen ein und absolvierte später ein Informatikstudium in Clausthal-Zellerfeld mit hohem Betriebswirtschaftsanteil. Ein eigenes umfangreiches Programm zur Erstellung von Hitparaden und zur Ermittlung von Gesamtcharts waren das erste Projekt, das die KCW-Arbeit zudem sehr erleichterte. Erstmals konnten bisher auf Papier festgehaltene Daten dauerhaft maschinell archiviert werden.
1.1.1990 - Gründung von Rundbändern
Die deutsche Rundfunklandschaft hatte sich nach dem Aufkommen der kommerziellen Hitradios praktisch selber beerdigt. Als Alternative gründete der KCW sogenannte Rundbänder. Damit sollte unbekannte Musik einem größeren Kreis schmackhaft gemacht werden. Im Rahmenprogramm stand kultige Unterhaltung. Die Rundbänder konnten jedoch aus rechtlichen Gründen nicht stärker publiziert werden, sondern mussten in einem fest definierten Kreis bleiben. Dennoch kam das Konzept gut an und wurde von anderen Hobby-Moderatoren übernommen. Später begann der KCW auch eine erfolgreiche Videoreihe 'KCW on Video' mit zumeist eigenproduzierten Beiträgen. Seit 2001 pausiert die KCW-Rundbandproduktion.
1.5.1996 - Erster Auftritt im Internet
Die Welt änderte sich über Nacht: das Internet entstand für die breite Masse. Der KCW war fast von Anfang an dabei, nachdem Browser eine sinnvolle Darstellung erlaubten. Zur Betaphase begnügte man sich mit einer AOL-Domain. Inhalte waren von Anfang an Musikcharts und Reiseberichte, sowie Informationen über die KCW-Pläne und laufende Projekte.
1.9.1999 - Sicherung der Domain KCW.de
Nach ersten Erfahrungen sollte der KCW in die professionelle Phase übergehen. Wichtigster Meilenstein war der Ankauf der KCW-Domain. Das Interesse an den World-Charts, der Charts of the Harz und der Reiseberichte wuchs stetig. Erste Tests mit Werbepartner verliefen zunächst weniger erfolgreich. Auch die Gründung einer Suchmaschine mit den geplanten Namen 'Doppelklick' und 'Abakus' verliefen durch eine zu hohe Zahl von Mitgründern im Sande. So konnte der KCW den ersten Internet-Hype nicht mitnehmen. Persönlich nutzte Frank Schulze die Situation jedoch, um sich im Bereich Internet-Design und -Marketing weiterzuentwickeln und war als Webmaster beim führenden Tickethändler Europas tätig.
1.5.2001 - Erste weltweite KCW-Sendung
31 Jahre nach der Vision wurde der Traum wahr: die erste Live-Übertragung einer KCW-Sendung konnte weltweit über das Internet empfangen werden. Der KCW bemühte sich lange um eine legale Möglichkeit, in Deutschland einen Online-Sender zu gründen. Leider scheiterte es an einer zu bürokratischen Musikindustrie. Daher musste der KCW seinen Sender kurzerhand in die USA legen, in der damals eine Pauschalabgabe für die Lizenzierung ausreichte. Fast zwei Jahre übertrug der KCW wöchentlich die 'Charts of the Harz' und die Popworldcharts. Die Hörer kamen aus allen Kontinenten und schrieben ausnahmslos positive Kommentare. Der Sendebetrieb wurde 2003 wegen geänderten rechtlichen Rahmenbestimmungen vorrübergehend eingestellt.
1.4.2004 - KCW wird ein Unternehmen
Jahrelang
war der KCW ein Liebhaber-Projekt. Nun hatte Frank Schulze genügend Erfahrung,
um die KCW-Ideen in sein gegründetes Einzelunternehmen zu übernehmen. Bisherige
Schwerpunkte in den Bereichen Musik und Touristik wurden übernommen und wurden
weiter ausgebaut. Neu hinzugekommen ist der kommerzielle Bereich des
Online-Shoppings. Mit Partnern wurde der komplette Marketing-Bereich abgedeckt.
Zusätzlich werden Erfahrungen genutzt, um Dienstleistungen im Bereich
Online-Marketing und Webdesign Firmen und Privatpersonen
anzubieten.