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demnächst im Kino

The Fast and the Furious: Tokyo Drift
ab 13.7.06
Illegale Autorennen


Fluch der Karibik 2
ab 27.7.06
Johnny Depp wieder an Bord


Hui Buh - Das Schloßgespenst
ab 20.7.06
Bully spielt das Gespenst

Urmel aus dem Eis
ab 3.8.06
Bekannt von der Augsburger Puppenkiste


Superman returns
ab 17.8.06
Der Klassiker kehrt zurück


Miami Vice
ab 24.8.06
Der TV-Kult auf Leinwand

Cars
ab 7.9.06
Autos in der Disney-Animation


World Trade Center
ab 28.9.06
Nicolas Cage spielt einen verschütteten Polizisten


Jagdfieber
ab 9.11.06
Animationsfilm mit Grizzly Boog und Hirsch Elliot


James Bond 007 - Casino Royale
23.11.06
Daniel Craig ist der neue Bond, James Bond


Trennung mit Hindernissen
ab 10.8.06
Trennung - doch keiner will ausziehen


Snakes on a plane
ab 24.8.06
Samuel L. Jackson als FBI-Agent


Monster House
ab 24.8.06
Gruselkomödie mit der "Motion capturing" - Technologie

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Die besten Kinofilme der Woche

  1
Ab durch die Hecke
Vene, die Schildkröte,
Hammy, das Eichhörnchen, 
Stella, das Stinktier
USA Animation
  2
The Da Vinci Code - Sakrileg
Tom Hanks,
Audrey Tautou,
Ian McKellen

siehe Kritik 
USA Thriller
  3
Das Haus am See
Keanu Reeves,
Sandra Bullock,
Shohreh Aghdashloo
 
USA Fantasy
  4
Die Chaoscamper
Robin Williams,
Cheryl Hines,
Joanna Levesque
  
USA Komödie
  5
Das Omen
Liev Schreiber,
Julia Stiles,
Mia Farrow
USA Horror
  6
Shaggy Dog - Hör mal, wer da bellt
Tim Allen,
Kristin Davis,
Zena Gray 
USA Familienfilm
  7
Mein verschärftes Wochenende
Brandan Fehr,
Chris Klein,
Cobie Smulders
 
USA Komödie
  8
Tierisch wild
Samson, der Löwe 
USA Animation
  9
The Sentinel - Wem kannst du trauen ?
Michael Douglas,
Kiefer Sutherland,
Eva Longoria
USA Krimi
 10
American Dreamz - Alles nur Show
Hugh Grant,
Dennis Quaid,
Mandy Moore 
USA Satire

 


Für Sie gesehen



Poseidon

Wolfgang Petersen hat sich den den Klassiker "Die Höllenfahrt der Poseidon" von 1972 vorgenommen. Der Film gilt als ein Meilenstein in der Geschichte der Katastrophenfilme - voller Spannung und überraschender Todesfälle (auch von Hauptdarstellern). 
Die Story ist identisch: eine Riesenwelle lässt ein Kreuzfahrtschiff kentern. Wasser dringt ein, Panik bricht aus. Eine kleine Gruppe will nicht auf Hilfe warten, sondern versucht selber den Weg nach oben, was aber eigentlich im Schiff nun unten ist.
Im Grunde ist dieser Film überflüssig. Es gibt kaum neue Actionelemente. Die bedrückende Atmosphäre kam im Original sogar besser rüber. Aber wer die Geschichte der Poseidon mal auf einer großen Kinoleinwand erleben will und den alten Film nicht kennt, kann sich das Teil trotzdem anschauen.        
Wertung: 10 von 15
   



The Da Vinci Code - Sakrileg

Wie erwartet wurde über diesen Film viel diskutiert. Die katholische Kirche versuchte ihn zu stoppen, zu kürzen, zu diffamieren oder zumindest mit dem Hinweis versehen, dass die Story frei erfunden sei.
In den TV-Reportagen wurde bewiesen, dass die Geschichte tatsächlich frei erfunden sei. Klar, ebenso, wie die Story zwischen Rose und Jack auf der Titanic.
Hier geht es um Robert Langdon, der einen Mord aufklären will. Das Opfer hat ihm eine Botschaft hinterlassen. Mit Sophie Neveu reist er durch die Gegend und entdeckt brisante Infos über die Kirchengeschichte. Autor Dan Brown hat sicherlich nie angedeutet, dass es Langdon und Neveu jemals gab.
Aber ist die Titanic nicht tatsächlich gesunken? Das bezweifelt niemand. Und auch bei "Sakrileg" gibt es eine Hintergrundstory, die im Grunde im wirklichen Mittelpunkt steht. Jesus soll überlebt und mit Maria Magdalena eine Familie gegründet haben. Die Nachkommen sollen heute noch leben. Und das konnte bislang niemand widerlegen. Was daran allerdings so schlimm sein soll, mag wohl nur die Kirche beantworten. Ihre aktuellen Versuche zeigen, dass doch etwas wahres dran sein muss.
Und genau diese Brisanz machen den Film aus. Denn eigentlich ist die vordergründliche Geschichte wenig spannend. Actionszenen darf man nicht erwarten. Der Film lebt einfach durch die Informationen, die man ganz nebenbei erhält.
Für alle, die das trotzdem für Fiktion halten, ist der Film nichts. Für Leute, die nichts für unmöglich halten und auch mal etwas nachdenken wollen, ist er empfehlenswert (auch wenn das Buch dann doch die bessere Wahl wäre).       
Wertung: 10 von 15
   



Mission Impossible 3

Hey, das ist doch mal eine echte Überraschung. Waren die ersten beiden Teile doch ein wenig lau ist MI3 doch ein richtiger Hammer. Spannung pur, größtenteils in Asien. Viele Actionszenen und eine gute Agentenstory.
Prickelnd wird es, wenn Owen Davian die Freundin von Ethan Hunt vor seinen Augen töten will.        
Wertung: 12 von 15
   



Die Chroniken von Narnia

Ein Film, auf den die Fantasy-Fans lange gewartet haben. Vier Kinder gelangen durch einen Wandschrank in eine andere Welt. Dort regiert ein Löwe. Doch eine Hexe macht ihm den Thron streitig. Sie will verhindern, dass eine alte Prophezeiung in Erfüllung geht: ein Menschenjunge soll eines Tages König werden. Die Trickszenen wurden vor einiger Zeit mit "Herr der Ringe" verglichen. Gut, an diese Meister-Trilogie kommt dieser Streifen nicht ran, aber dennoch hat er die Erwartungen durchaus erfüllt. Sehr putzig ist das Biberpaar, das - wie alle Tiere - sprechen kann. Auch den Halbesel schließt man sofort ins Herz. Die Story ist ausgegoren und abwechslungsreich. Insgesamt ein weiterer Meilenstein der Filmgeschichte.        
Wertung: 14 von 15
   



Himmel und Huhn (Chicken Little)

Richtig süß: Ein kleines Hühnchen sieht Außerirdische und fast keiner glaubt ihm. Doch als es dann zur Invasion kommt ist es fast zu spät. Doch Chicken Little hat noch einen As im Ärmel: das Kind der Aliens.
Wie in den Trickfilmen der letzten Jahre besticht auch dieser Streifen durch die Charakteristik der Figuren. Neben dem kleinen Huhn machen auch sein dicker Vater und seine Freunde (u.a. ein Fisch mit Taucherhelm) eine gute Figur. Viele Andeutungen auf das reale Leben (z.B. Karaoke) bringen die Lacher.
Ein wenig lächerlich wirken gegen Ende aber die "War of the world"-Sequenzen. Und insgesamt gesehen kommt der Film bei weitem nicht an andere Highlights wie "Ice Age" oder "Nemo" ran. Die Handlung ist dafür etwas zu flach.         
Wertung: 9 von 15
   



King Kong

Es gab schon einige King Kong-Filme. Der Letzte liegt zwar schon rund 30 Jahre zurück, ist aber dennoch immer noch im Auge. Warum also wieder eine Neufassung?
Die Handlung ist wie gewohnt: auf einer geheimnisvollen Insel lebt ein Riesenaffe, den geldgierige Menschen nach New York schleppen. Eine weiße Frau wird zunächst als Opfer für King Kong angeboten. Diese sieht aber im Affen nicht das Ungetüm, sondern ein sehr feinfühliges Wesen. Sie will ihn vor den Menschen retten.
Erwartet hatte ich einen billigen Abklatsch früherer Versionen, aber durch einige neue Varianten (Dinosaurier), modernen Tricks und anderen Gefühlsmomenten wurde dieser Film durchaus zum neuen Erlebnis. Ein bisschen kommt allerdings die Grundaussage des Movies zu kurz: der Mensch ist das schlimmste Ungeheuer auf der Erde.          
Wertung: 13 von 15
   



Aeon Flux

Diesen Kommentar schreibe ich rund 4 Wochen, nachdem ich den Film gesehen habe. Und ich kann mich jetzt schon nicht mehr an die Handlung erinnern. Das spricht nicht gerade für ein hochklassiges Movie.
Was hängen blieb: der Film spielt in der Zukunft, in der nur noch wenige Menschen leben. So kommt man auch nicht ums Klonen herum. Die Regierung ist totalitär und so kämpft eine Untergrundtruppe gegen sie. Eine davon ist Aeon Flux, die einen Auftrag zum Töten hat, diesen aber verweigert.
Es gibt viele hübsche Stuntszenen, wenn Aeon durch die Gärten springt. Die Optik stimmt auch ansonsten. Nur die Handlung holt nicht alles aus dem Thema heraus. Auch ist sie etwas verworrend.
Insgesamt reicht es für einen normalen Kinoabend, aber nichts für die Ewigkeit.        
Wertung: 7 von 15
   



Harry Potter und der Feuerkelch

Der vierte Potter auf der Leinwand. Härter, brutaler, düsterer als je zuvor. Dennoch ist das Zielpublikum anscheinend die Jugend. Und harmlose Streifen dürfen erst ab 18 gezeigt werden. Daran sieht man mal das Unwissen der Entscheider.
Harry muss diesmal an einem Wettbewerb mit drei anderen Personen teilnehmen, weil der Feuerkelch seinen Namen ausgespuckt hat. Dabei kämpft er dann gegen Drachen, gegen Meeresnixen und muss sich durch ein Labyrinth quälen.
Ich verstehe nicht so ganz, warum Harry Potter so ein Erfolg ist. Der erste Teil steckte noch voller Ideen. Doch dabei hätte man es belassen sollen. Ab Teil 2 geht es nur noch um den Kampf gegen das Böse. Nebenschauplätze wie die erste Verliebtheit in diesem Streifen werden leider völlig lieblos und zu kurz abgehandelt. Die Trickszenen sind zwar klasse, z.B. die Flugszenen mit dem Drachen, aber dafür erinnern viele Momente eher an schlechte Horrorstreifen.
Echte Harry Potter-Fans werden den Film eh schon gesehen haben, andere müssten ihn wohl sehen, um mitsprechen zu können, aber eine richtig bleibende Erinnerung wird er nicht hinterlassen.        
Wertung: 7 von 15
   



Goal

Es gibt erstaunlich wenige Filme über Fußball. Dabei ist diese Sportart für viele das wichtigste im Leben. In diesem Streifen geht es um einen in die USA geflüchteten Mexikaner, der als Jugendlicher von einem Scout des englischen Clubs Newcastle United zufällig gesichtet und sofort als begnadetes Talent erkannt wird. Sein Vater hält ihn jedoch für einen Loser und lässt ihn nicht zum Probetraining fliegen. Es kommt später dann doch dazu und der Junge muss durch mehrere Höhen und Tiefen gehen, beruflich und privat.
Man darf von einem Sportfilm nicht zu viel erwarten. Der Film wird sicher keinen Oscar gewinnen. Aber er zeigt die Gefühle, die Fußball gerade so reizvoll machen - hier aus der Sicht von Spielern und Trainern. Man muss auch kein Fan von Newcastle oder England zu sein, um den Film genießen zu können. Und auch gerade Fußballbanausen werden danach vielleicht besser verstehen, warum Fußball mehr ist als en einfaches Spiel.
Großes Gefühlskino!       
Wertung: 12 von 15
   



Die Legende von Zorro

Der letzte Zorro mit Antonio Banderas ist schon einige Jahre her. Er überzeugte. Und das tut auch diese Version - vielleicht sogar noch ein Stück besser.
Zorro kann es nicht lassen. Trotz aller Versprechungen gegenüber seiner Frau setzt er sich für Gerechtigkeit in Kalifornien ein. Es kommt zur Trennung, worunter auch ihr Sohn leidet. Seine Frau gerät in verfängliche Situationen und in den Bann eines Mannes, der Amerika zerstören will. Zorro findet das gar nicht schön und will das Land und seine Familie retten.
Toller rasanter Degenfilm mit viel Action, Komik und Romantik. Viele Szenen sind natürlich übertrieben und irreal, aber was anderes erwartet ja auch keiner. Schön auch, dass das musikalische Thema vom letzten Teil aufgegriffen worden ist.       
Wertung: 12 von 15
   



Flightplan - Ohne jede Spur

Faszinierender Thriller. Jodie Foster spielt eine Frau, dessen Mann gerade verstorben ist. Nun fliegt sie mit ihrer kleinen Tochter nach Hause. Doch plötzlich ist das Kind im Flugzeug verschwunden. Sie sucht überall und bringt Chaos unter das Flugpersonal und Passagiere. Hat sie sich nur eingebildet, das ihr Kind überlebt hat?
Der Film ist packend, weil im Laufe des Films trotz der scheinbaren Unmöglichkeit mehrere Wege aufgezeigt werden, wie ein Kind im Flugzeug verschwinden kann. Und nach der wirklichen Lösung bleibt der Film weiterhin spannend bis zum Schluss.
Tolle schauspielerische Leistung auch von Jodie Foster.       
Wertung: 13 von 15
   



A sound of thunder

Ein Streifen, der erst im Frühjahr 2006 in die deutschen Kinos kommt. Es geht um Zeitreisen, die in wenigen Jahren möglich sein werden. Eine Firma bietet Kurzreisen für wenige Minuten an, die immer an den gleichen Ort und zur gleichen Zeit führen, weil man weiß, dass dort ein gefährlicher Saurier auftaucht und stirbt. Dieses Horrorerlebnis bietet man seinen Kunden, während Organisationen vor der Einmischung in das Zeitgefüge warnen.
Und eines Tages ändert sich die Gegenwart tatsächlich. Die Frage ist: was wurde bei einem Zeittrip verändert und wie kann man es rückgängig machen?
Das Thema des Films ist sehr reizvoll. Am Ende verfällt er ein wenig zu sehr in die Horrorschiene. Und es ist vielleicht ein Anfang einer aufkommenden Diskussion a la Klonen oder Datenschutz, ob Zeitreise gefährlich sind oder nicht. Das könnte evtl. frühzeitig das Aus einer neuen Forschung bedeuten.
Wertung: 9 von 15
   



Into the blue

Zwei Pärchen treffen sich in der Karibik zum Tauchen. Dabei entdecken sie ein abgestürztes Flugzeug im Meer. Darin befinden sich alte Schätze und mehrere Tüten Drogen. Das bekommen einige düstere Gestalte mit und wollen den Stoff. Doch Haie vereiteln das und so kommen sie in Gefahr.
Die Aufnahmen unter Wasser mit der Tier- und Pflanzenwelt und den leicht bekleideten Tauchern machen den Film sehenswert. Die Handlung ist ein wenig mau, aber gegen Ende kommt schon noch etwas Spannung auf.       
Wertung: 8 von 15
   



The Brothers Grimm

Hier geht es nicht um ein Märchen der Gebrüder Grimm, sondern um das angebliche Leben der Geschichtenschreiber selbst. Allerdings spielen ihre Märchen hier eine große Rolle. Denn wenn man dem Film glauben mag wurden sie durch wahre Begebenheiten zu Hänsel & Gretel, Dornröschen, Froschkönig, Schneewittchen usw. motiviert.
Allerdings entpuppt sich der Film dann selbst zum Märchen. Ein Wald ist verhext. Und das liegt an einer 300 Jahre alten Königin, die auf einem hohen Turm auf das Blut von 12 Kindern wartet.
Eins macht der Streifen deutlich: die alten Märchen sind der wahre Horror. Und trotzdem regen sich Eltern eher über Gewaltspiele am PC oder vom Felsen fallende Zeichentrickfiguren auf. Auch dieser Film ist eigentlich nichts für Kinder - an vielen Stellen recht horrormäßig, wenn auch sehr lustig verpackt.
Ich denke, die wirklich wahre Geschichte der Brüder wäre vielleicht interessanter gewesen. Aber für kurzweilige Unterhaltung reicht es trotzdem.
Historiker werden auch auf ihre Kosten kommen. Und es ist wohl der einzige Film, in dem Deutsche als die Netten und - wie in diesem Fall - die Franzosen als Böse hingestellt werden.       
Wertung: 8 von 15
   



Red Eye

Eine Hoteliersfrau sitzt scheinbar zufällig im Flugzeug neben einem zunächst sehr charmanten Mann. Der entpuppt sich allerdings als knallharter Killer, der in ihrem Hotel einen Anschlag plant. Die Frau soll nun telefonisch dem Opfer ein anderes Zimmer zuordnen oder ihr ebenso bedrohte Vater stirbt.
Die Handlung ist lange Zeit sehr actionarm. Aber durch die Dialoge und das Hineinsetzen in die Situation entsteht eine prickelnde Spannung, die diesen Film ausmachen.
Und gegen Ende kann einem der Verbrecher fast schon leid tun. Aber seht selber...       
Wertung: 13 von 15
   



Madagascar

Ein Zebra möchte einmal die Freiheit sehen. Aber seit Kindheitstagen kennt es nur den Zoo. Doch dann bricht es aus. Seine Freunde, ein Löwe, ein Nilpferd und eine Giraffe suchen es. Auch Affen und Pinguine nutzen den plötzlichen Ausgang.
Auf einer Insel treffen sich alle wieder und sind dann doch ein wenig enttäuscht. Vor allem der Löwe vermisst seine Steaks.
Filme a la "Ice Age" sind ja seit einigen Jahren sehr beliebt. So ist auch dieses Werk sein Selbstläufer. Allerdings haben es sich die Macher dann doch etwas zu einfach gemacht. Es fehlt der Witz und aus den Charakteren hätte man noch ein wenig mehr machen können. Die Pinguine sind die Highlights. Jedoch kommen sie zu kurz weg, bekommen aber bald einen eigenen Film.
Wenn man sich aber nicht zu viel auf den Streifen freut, dann reicht es für eine gute Familienunterhaltung immer noch voll aus.         
Wertung: 10 von 15
    



Deuce Bigalow - European Gigolo

Der Film spielt fast ausschließlich in Holland - der schiefe Turm von Pisa täuscht doch sehr. Es geht um eine Mordserie an Gigolos. Deuce Bigalow will der Sache auf den Grund gehen und bespitzelt verschiedene Frauen, die alle eine Macke haben.
Als Parodie auf holländische Lebensarten (freie Drogen, nackte Wetterfrösche, Toilettenmangel etc.) ist der Streifen prächtig gelungen. Es gibt wunderbare Gags. Die Handlung selber ist zwar etwas flach, aber was anderes wird man auch nicht erwarten.  
Wertung: 11 von 15
   



Fantastic Four

Durch gewisse Umstände während eines Experimentes erhalten vier Menschen plötzlich ungewöhnliche Eigenschaften. Eine Frau wird unsichtbar, einer entfacht Feuer, einer ist sehr gewindig und der vierte ist sehr stark und sieht eher wie ein Steinbrocken aus. Sie helfen mit diesen Mitteln Menschen und verfolgen einen Verbrecher.
Kurz und gut: also mich bewegt die Story kaum. Ein paar schöne Special-Effects, aber ansonsten kaum Humor, alles schon mal da gewesene Action und eine wenig logische Geschichte. Zum Langeweile vertreiben ganz ok, aber nicht mehr.      
Wertung: 5 von 15
   



The Cave

Jahrelang blieb eine Höhle unerforscht. Nun findet ein Forscher den Eingang und mit seinen zahlreichen Kollegen untersucht er die Räume und taucht durch die unterirdischen Gewässer.
Doch ein Forscher nach dem anderen verschwindet. Nun wissen sie: sie sind nicht alleine. Urzeitartige Riesenfledermäuse killen Menschen auf übelste Weise. Und nun wollen alle wieder raus. Doch das wird nicht so einfach.
Dieser Streifen ist Horror a la "Alien". es geht wieder um böse Geschöpfe, die Menschen angreifen. Wer so etwas mag ist sicher gut aufgehoben, auch wenn es davon schon etliche Filme gab. In diesem Film gibt es kaum eine Sekunde Ruhe. Die hektische Kameraführung macht es einem schwer, zu folgen.
Nur die Unterwasseraufnahmen und das grundsätzliche Themengebiet "Höhle" machen den Film noch erträglich. Ansonsten: nichts für schwache Nerven!   
Wertung: 6 von 15
   



Charlie und die Schokoladenfabrik

Der Film von Tim Burton ist sehr skuril. Johnny Depp spielt hier den Süßwarenhersteller Willy Wonka. Er lädt 5 Kinder in seine Fabrik ein, die jahrelang für die Öffentlichkeit verschlossen war. Es wird eine Führung mit Hindernissen. Wer schlechte Eigenschaften hat, geht während der Führung verloren. Nur ein Kind bleibt am Ende übrig und gewinnt etwas.
Depp spielt sehr gut, die Geschichte ist auch nicht übel und das Fabrikgelände erinnert sehr an Disneyland. Allerdings kommt irgendwie keine rechte Stimmung auf. Lachen kann man in dem Film kaum. Spannend wird es aber auch nie. Das Ganze ist eher sehr abgedreht. Etwas warm ums Herz wird es einem zumindest manchmal, wenn es um Charlies Familie geht. Den anderen Kindern gönnt man dann schon eher Mal den Fall in eine Grube. Aber man fragt sich dann doch ständig: wo sind sie geblieben?
Also im Ganzen ein Film, der nicht unbedingt sein müsste.    
Wertung: 7 von 15
   



Stealth

Topgun-Fans werden ihre Freude haben: drei Starfight-Piloten stehen im Mittelpunkt der Story. Quotengerecht und politisch korrekt sind das ein weißer Mann, ein Dunkelhäutiger und eine Frau. Es geht recht patriotisch los. In Myanmar soll ein Terroristennetz aus der Luft zerstört werden. In Zukunft will man aber auf manuelle Piloten verzichten. Daher hat man einen Wunderfighter gebaut: ein fliegender Computer. Zu dumm, dass er anfängt, selbständig zu denken. So wird macht er, was er für richtig hält und wird dadurch zur Bedrohung der Erde und der Piloten. Beim Versuch, den Jet zu zerstören wird die Frau in Nordkorea aus ihrem Flieger geschossen. Dadurch entsteht ein weiteres Problem. Aber dem nicht genug: um den Zwischenfall nicht publik werden zu lassen versucht man nun auch noch, die Piloten zu beseitigen.
Tja, jede Menge Action und Spannung. Dennoch wirkt die Geschichte irgendwie ein wenig flach und nicht immer realistisch. Aber wen das nicht stört darf sich auf spritzige Flugszenen freuen.   
Wertung: 8 von 15
   



Die Hochzeitscrasher

Der Film ist besser als der Titel eventuell vermuten lässt. Zwei Playboys besuchen praktisch jedes Hochzeitsfest, in dem sie vorgaukeln, sie seien entfernte Verwandte oder Bekannte. Ihr Ziel: Frauen für eine Nacht aufschnappen. Ihre Taktik: den Kinderfreund spielen oder den Frauen butterweiche Komplimente machen. Doch eines Tages auf einer etwas exklusiveren Party läuft es anders. Der eine verliebt sich unsterblich und der andere bekommt seinen One-Night-Stand nicht mehr los. Daraus entwickeln sich tragische und komische Situationen.
Die Gags sind durchaus nicht zu flach, sondern sehr gut den Szenen angepasst. Manches erinnert war an American Pie und ähnliche Teeniekomödien, aber wird dann in der nächsten Szene wieder durchaus mit "intelligentem" Humor wieder wettgemacht. Beides ist gut gelungen. So macht der Film viel Spaß, auch wenn er vielleicht nicht zu den ganz Großen des Genres zu zählen ist.  
Wertung: 10 von 15
   



Tom Yum Goong (Revenge of the Warrior)

Dieser Film aus Thailand ist derzeit in dem Land der absolute Megakracher. Die Story handelt von einem jungen Thai, der mit Elefanten aufgewachsen ist. Dubiose Geschäftemacher kidnappen zwei dieser Tiere. Das Orakel teilt ihm mit, dass sie nach Sydney verschifft worden sind. Ohne Englischkenntnisse macht er sich daraufhin auf den Weg nach Australien. Zunächst verfolgt, später unterstützt von einem dort arbeitenden asiatischen Polizisten. Die Jagd nach den Verbrechern ist Action pur. Es wird weniger geschossen, dafür mehr mit Händen und Füssen ausgeteilt. Kung-Fu-Fans werden ihre Freude haben. 
Man darf den Film nicht ganz ernst nehmen, was die Kampfszenen angeht. Es ist nicht ganz einleuchtend, warum ein einzelner Mann in 90 Minuten knapp 1000 Leute, die freundlicherweise nacheinander und nicht gleichzeitig  ankommen, zu Brei schlagen kann. Auch kommen sehr häufig völlig unmotiviert Hubschrauber oder Gegenspieler auf Skateboards in das Bild. Das sieht zwar toll aus, ist aber völlig an den Haaren hergezogen.
Aber ansonsten ist der Film durchaus gelungen. Witzige Szenen (vor allem mit den Polizisten) wechseln mit furchtbaren Szenen ab, die einem bewusst machen, wie grausam manche Menschen sein könne. Wertung: 9 von 15    



Herbie Full Loaded

Viele amüsierten sich in den 70ern im Kino über das lebendige Auto namens Herbie. Das war der damalige Humor. Die große Frage lautet: zieht so etwas heutzutage noch jemanden vom Stuhl? Ich war sehr septisch.
Doch der Film hat es geschafft. Herbie wirkt trotz der Schmutzstellen und des gediegenen Alters sehr frisch. Die Story um eine junge Frau, die gerne Rennfahrerin werden möchte, ist zwar nicht besonders originell, doch sehr Disney-like und nett umgesetzt.
Auch wenn die Gags durchaus zu erwarten sind und nur eine moderne Fassung der alten Filmausschnitte mit sich bringen, so bietet der Streifen dennoch eine Menge zu lachen. Ein überzeugender Film für die ganze Familie.   
Wertung: 11 von 15    



Die Insel

Ein Hammerfilm: Die Welt ist anscheinend verseucht. In einer überdachten Anstalt werden die Überlebenden geschützt. Doch es gibt eine Insel, auf der man noch leben kann. Durch Auslosungen dürfen einzelne Personen dort hinziehen. Doch Lincoln Six-Echo bekommt Zweifel und entdeckt, dass der Weg zur Insel der sichere Tod ist. Mit Jordan Two-Delta flüchtet er daraufhin. Eine spannende Jagd beginnt.
Der Film handelt von Klonen, Organspenden und gar nicht mal so unrealistischen Zukunftsvisionen in rund 15 Jahren. Die Story ist hervorragend und der Spannungsbogen bleibt über den kompletten Film erhalten. Da stört es auch nicht, dass einige Handlungsstränge vorhersehbar sind. Actionfreunde dürfen sich auf wilde Autofahrten freuen. Aber noch besser ist das innere Unwohlsein, das einem bei den Gedanken, die der Film widerspiegelt, auf den Magen schlägt. Bisher der Film des Jahres!
Wertung: 14 von 15    



Krieg der Welten

Als Kind fürchtete ich mich, als ich das Original im Fernsehen sah. Bedrohliche und spannende Action mit der typischen Frühzeit-Musik. Rückblickend war die Handlung jedoch sehr schlicht. Was kann man also von der Steven Spielberg-Version erwarten?
Die Handlung wurde auf eine Person und dem Schutz seiner Familie fixiert. Das sinnlose Gemorde der Außerirdischen blieb - brutal dargestellt. Aber es gelingt dem Film eine besondere Spannung zu erzeugen, vor allem bei den stillen Szenen im Keller von Gebäuden.
Der Film ist etwas für Sciene-Fiction-Fans, wenig logisch, nicht sooo toll, aber auch nicht schlecht.
Wertung: 10 von 15
    



Mr. and Mrs. Smith

Brad Pitt und Angelina Jolie spielen ein Ehepaar, das seine besten Jahre eigentlich schon hinter sich hat. Beide sind Geheimagenten - aber keiner weiß es vom anderen. Erst durch Zufall kommt das Doppelspiel heraus. Nur zu dumm, dass sich die Ehepartner auf unterschiedlichen Seiten befinden. Nun muss der Partner eigentlich getötet werden.
Die Story ist im Gunde sehr gut ausgedacht. Leider haben die Drehbuchautoren nicht alles rausgeholt, was man daraus machen könnte. Nach guten Anfangsminuten hagelt es zum Schluss nur noch von völlig übertriebenen und unrealistischen Schusswechseln. Das kann keiner überleben! Also sollte man den Film eher den Stempel "Parodie auf Actionfilme" aufdrücken. Aber wenn man das alles übersieht ist es gute Unterhaltung mit einem Schuss Humor.

Wertung: 9 von 15



Batman begins

Hier streiten sich die Kritiker und Kinobesucher. Ist der Film nun gut oder schlecht? Der Hintergrund: es geht darum, wie Batman sich selbst erschaffen hat. Es ist also mehr ein Drama als ein Actionfilm. Das sollte man vorher wissen. Demzufolge sind Actionfreunde sicher enttäuscht. Für mich ist es aber der mit Abstand beste Film der Batman-Reihe. Es geht halt nicht nur um Bösewichte und dessen Vernichtung. Es geht vielmehr um die Frage: "was ist die Rettung der Erde wert und wie viele Opfer muss ich selber dafür bringen?". Auch wenn (oder gerade weil) der Film sehr lang ist: er ist sehenswert.
Wertung: 12 von 15




 
 
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